Aug 26 2014

Und wer hat’s erfunden – die Schweizer!

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Naja, erfunden haben sie’s wahrscheinlich nicht, aber auf Lager haben sie doch so einiges, was dem hiesigen Handel abgeht. Beispiel: Anhängerzubehör! Da war ich vor unserem Sommerurlaub, wo ich die Fahrräder auf dem Anhänger mitnehmen wollte, ja schon länger auf der Suche nach einem notwendigen Ersatzteil.

Frankfurt Airport Ambulance, Anhänger "Mobile Treatment Unit" | Sogro MANV-500

flickr/Julian Schüngel

Gestern abend dagegen hab ich mir dann einen ruhigen Fernsehabend gemacht und mich dann kurz vor Mitternacht noch einmal einen Rechner gesetzt. Ziel war diesmal ein Schweizer Onlineshop - plostrum.ch – für Anhängerzubehör. Da hat mich letztens ein Kollege drauf verwiesen, als ich ihm erzählte, ich suchte neue Faltenbälge für meine Auflaufbremse. Und nachdem ich die Reparatur nun schon mehrere Wochen vor mir her hergeschoben habe, wollte ich einfach mal schauen, ob es da eventuell das mit fehlende Ersatzteile gibt. Und siehe da, was der hiesige Autohandel nicht hatte und angeblich auch nicht bestellen konnte, fand sich dort an – bestellt hab ich dann sofort und freue mich auf das hoffentlich baldige Eintreffen des Pakets.

Beim anschließenden zufriedenen Surfen – war irgendwie noch zu wach zum Schlafen gehen – hab ich dann noch ein paar interessante Links entdeckt, die sich alle um das Thema Fahren mit Anhänger drehten: Hier beispielsweise, Tipps für den korrekten Umgang auch mit kleinen „Lasteseln“ – versierte Autofahrer wissen das vielleicht schon, aber wer zum ersten Mal so ein Anhänger an seinen PKW hängt, profitiert schon von diesen Hinweisen. Ich wünschte, mir hätte das jemand vor meinen ersten Fahrversuchen mit Hänger gesagt!

Ach, und apropos Anhänger – das Anhänger-Rätsel vom Flughafen letztens habe ich übrigens auflösen können, also die Frage, warum der Ambulanzwagen einen Anhänger hinter sich herzog: Das ist eine so genannte „Mobile Treatment Unit“, also quasi ein Miniaturkrankenhaus auf Rädern, wo auch Fälle behandelt werden können, denen der Krankenwagen hat und die nicht warten sollen, bis der Transport beendet ist! Was es heute nicht alles gibt!

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Jul 16 2014

Die Jugend heutzutage – ja, die überrascht einen immer wieder!

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Bei uns in der Region ist ja aktuell weit gereister Besuch zu Gast: Eine Gruppe gehörloser Kinder aus Murmansk weilt für einen Monat in Deutschland und war in der vergangenen Woche auch in den Camphill-Werkstätten in Sellen. Dort haben sie aus Stoffspenden kleine Geschenk oder Mitbringsel für ihre Freunde und Familie daheim genäht. Dazu stand auch online, im Tageblatt für den Kreis Steinfurt, ein schöner Artikel.

Ich hatte zudem das Privileg, in dieser Woche eine Freundin, die ebenfalls dort arbeitet, besuchen zu dürfen und so habe ich diese Gruppe junger Menschen kennen gelernt. Deren Fröhlichkeit trotz ihres Handicaps hat mich wirklich beeindruckt. Und auch deren Handfertigkeit – vielleicht ist das in Russland anders als hier, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass die hiesigen Jugendlichen im selben Alter derart geschickt mit Nadel und Faden und Nähmaschine umgehen könnten. Das finde ich immer schade, ich bin ja ein großer Freund traditioneller Handarbeitstechniken und finde, dass eine große Bereicherung für das Leben ist: Man kann selbst etwas mit den eigenen Händen schaffen, man ist kreativ, man bekommt modische Accessoires ganz nach seinen Vorstellungen…

MademoiselleChaos/flickr

MademoiselleChaos/flickr

Na, aber Wollknäuel und Nadeln sind für die jungen Leute heute wohl weniger attraktiv als Smartphone und Computer. Obwohl es natürlich Ausnahmen gibt: Mit meinem Patenkind habe ich letzten Monat begonnen, einen Schal zu stricken. Da haben wir gemeinsam online auf  www.sockenwolleparadies.de Wolle bestellt und dann habe ich ihr Schritt für Schritt gezeigt, wie das geht: Maschen aufnehmen, abstricken, links und rechts, so dass sogar ein kleines Muster entsteht… Ich denke mal, da wird sie noch lange vor dem Geburtstag ihrer Mutter Mitte August fertig sein – es soll nämlich ein Geschenk werden, das hat sie selbst ausgedacht und mich um Hilfe gebeten. Das fand ich eine tolle Idee und war natürlich mit Feuereifer dabei!

 

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Mrz 14 2014

Was passiert eigentlich, wenn man seine Stromrechnung nicht mehr zahlt?

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Ich bin ja einer der Menschen, die seit ihrem Schulabschluss immer gearbeitet haben – nicht immer in meinem Traumjob, nicht immer so einem solchen Verdienst, wie ich es mir gewünscht hätte, da habe ich durchaus Kompromisse gemacht. Wichtig war mir einfach nur, ein eigenes Einkommen erzielen zu können, um mir den Lebensstandard zu finanzieren, den ich mir wünsche. Natürlich – da ist nach oben noch ganz viel Luft, aber ich finde, man muss auch realistisch sein. Vor allem braucht es dazu realistische Planung – man muss einfach wissen, über wie viel Geld man real verfügt, wie viel davon man langfristig auf die hohe Kante legen kann und sollte und wo das Geld eigentlich hingeht. So führe ich auch selbstverständlich ein Haushaltsbuch, so wie ich das von meinen Eltern gelernt habe – das andere Erwachsene dies nicht tun, wundert mich immer wieder!

So habe ich erst letztens in der Freien Presse gelesen, dass durchschnittlich fünf Haushalten täglich der Strom abgedreht wird, weil sie ihre Rechnungen nicht zahlen. Wie kann man es nur so weit kommen lassen, das passiert doch nicht von heute auf morgen, da muss man doch die Warnglocken läuten hören und etwas unternehmen? Ich bin mir sicher, nach der ersten unbezahlten Rechnung kommen doch bestimmt mehrere Mahnschreiben und vielleicht auch ein professionelles Mahnverfahren mit einer Firma wie evocate inkasso oder einem anderen Anbieter dieser Branche. Die Stromanbieter haben ja auch kein Interesse daran, es so weit kommen zu lassen, dass der Strom letztlich abgestellt wird, weil keine Zahlung mehr erreicht werden kann.

Thomas Dolby/flickr

Thomas Dolby/flickr

Natürlich, es gibt Leute, die mit sehr wenig Geld auskommen müssen – aber das weiß man doch und damit kann und muss man noch planen! Wie viel bei einem Single-Haushalt oder einer Familie mit einem Kind monatlich an Strom anfällt, das weiß man doch ungefähr, das kann und müsste man doch als notwendige Ausgabe einkalkulieren.

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